Gern wollen wir Sie an unseren gesammelten Tipps und Empfehlungen teilhaben lassen.
Zum Teil haben wir sie selbst erfahren oder sie wurden uns von anderen zugetragen.
 

In loser Reihe werden wir diesen Bereich weiter ausbauen.
So dass am Ende eine umfangreiche Wissenssammlung zur Verfügung steht.

   Wichtiges  
Neues Hunde-Gesetz
in Niedersachsen
:
Am 01. Juli 2011 ist
das neue
Gesetz ...
Hundeführerschein:
Was muss ein Hundehalter
beachten?

Neue
Regelungen ...
Hundehaftpflicht-
versicherung:

Was muß
versichert
werden ..

 

Bindung

Das grosse 1x1 der Bindung
 
Jeder Hundehalter versteht unter dem Begriff "Bindung" etwas gänzlich anderes. 
Die Einen verbinden mit dem Begriff das Thema "Erziehung". Andere glauben, dass der Hund die Nähe seines Menschen sucht.
Aber Bindung hat absolut nichts mit Erziehung zu tun. Sie ist mehr ein nicht sichtbares Band zwischen Mensch und Tier.
Egal ob bei den Tieren oder bei uns Menschen: Schon die Kleinsten lernen, sich zu binden. Dabei darf man Bindung niemals mit Abhängigkeit verwechseln.
Während die Abhängigkeit von Kindern im Laufe des Lebens abnimmt, bleibt die Bindung lebenslang bestehen.

 
Warum binden sich Lebewesen?

In der Tierwelt dreht sich schlichtweg alles ums Überleben. Gemeinsamkeit macht stark, und daher kommen ausschließlich diejenigen als Bindungspartner in Frage, die man bestens kennt und auf die man sich verlassen kann.
Genau wie wir Menschen, suchen auch Hunde nach Sicherheit und Geborgenheit. Wissenschaftler haben bewiesen, dass diese Bedürfnisse, die vertrauensvolle und tiefe Bindung zwischen Mensch und Hund erklären.


Hat Bindung etwas mit Nahrung zu tun?

Klare Antwort: Nein, überhaupt nicht! Natürlich mögen unsere Fellnasen Leckerlies sehr, aber sie sind nicht verantwortlich für eine tiefe Bindung. Vielmehr ist das Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit, respektvoller Umgang miteinander sowie Akzeptanz des Anderen die Grundlage einer guten Bindung. Das erklärt auch, warum sowohl Hunde als auch Kinder in einer Gefahrensituation sofort zur Mutter oder zum Hundebesitzer laufen.


Wie erreichen Sie eine gute Bindung zu Ihrem Hund?

Fühlt sich ihr Hund unsicher oder hat er sogar Angst, wird er versuchen durch fiepen, bellen, heulen, lecken, anstubsen, Körper- oder Blickkontakt die Nähe zu Ihnen herzustellen. Sie sollten auf diese Zeichen angemessen und selbstsicher reagieren. Ihr Hund wird sich sofort sehr viel besser fühlen.
Stellen Sie sich einmal vor, sie würden mit ihrem Partner spazieren gehen, und dabei kommt ihnen eine Gruppe dunkel gekleideter Typen entgegen die bei Ihnen direktes Unbehagen auslösen. Nun würde sich Ihr Partner mit den Worten: "Das klärst Du jetzt besser mal allein..." abwenden.

Sollte sich Ihr Tier einmal verletzten, dann reagieren Sie sofort, um ihm zu helfen.
Zeichen von Ihrem Hund, wie zum Beispiel Blickkontakt, beantworten Sie stets mit einem freundlichen Wort.
Machen Sie Ihrem Hund deutlich, dass Sie ihn wahrnehmen und schätzen.
Zeigen Sie sich stets feinfühlig, dies ist die Grundlage um ein unsichtbares Band das ein Leben lang hält aufzubauen.

 
Welche Fehler kann man machen?

Häufigster Fehler ist die Verwechselung des Begriff "Bindung" mit "Erziehung"! Wo es bei der "Erziehung" die wohlgemeinte und liebevolle Konsequenz ist die zum Ziel führt, ist es bei der "Bindung" das Gefühl und Ihre Feinfühligkeit, was Sie verbindet. Daher sollten Sie stets angemessen auf das VerhaltenIhres Hundes reagieren.
Bei aufkommender Gefahr schreiten Sie angemessen ein. Allerdings hat Betteln im Restaurant nichts mit Bindung zu tun, sondern fällt ganz klar in den Bereich der Erziehung. Wenn Sie in solchen Situationen Ihren Hund nachgeben, dann merkt er sich mit Recht: "Mein Verhalten ist erfolgreich, dass werde ich an anderer Stelle wiederholen." Aber mit Bindung hat das absolut nichts zu tun.
Schaffen Sie zu mehreren Menschen Nähe und Vertrautheit zwischen Mensch und Hund kann das von großem Nutezn sein. Denken Sie einmal daran, dass auch Sie selbst einmal krank werden können, in den Urlaub fahren oder Sonstiges. Wenn Sie der einzige Bindungspartner sind, würde Ihr Hund während Ihrer Abwesenheit sehr leiden müssen. Er darf ruhig mehreren Menschen vertrauen, dass wird ihr unsichtbares Band nicht beeinträchtigen. Besonders nicht, wenn Sie der hauptsächliche Sozialpartner Ihres Hundes sind.

 
Fazit:

Jeder kann sich glücklich schätzen, der eine tiefe Bindung zu seinem Hund hat. Denken und arbeiten Sie immer daran. Ein Leben lang. Es lohnt sich, und Sie werden reichlich von Ihrem Vierbeiner "beschenkt".

 

 

 

 

Quelle: Infobrief der Fa. Meradog

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