Über uns...

 
Niemand kann ganz allein mehrere Hunde halten und/oder Hunde züchten. Auch bei mir/uns ist es da nicht anders. Wir beide, mein Mann Andreas (Jahrgang 1959) und ich (Jahrgang 1960) sind schon seit vielen Jahren "hundeinfiziert". Waren doch schon einige Hunde länger (oder auch mal nicht so lange) bei uns und haben unser Leben bereichert. Während der aktiven Phase des Heranwachsens und der Erziehung unserer 4 Kinder gab es auch eine längere Auszeit. 2005 aber war das Jahr des Border-Collie. In dem Jahr kam unsere "Kira" zu uns. Geboren in einer so genannten "Hobbyzucht" von Menschen, die sich mit dem Thema Hundezucht aber offensichtlich überhaupt nicht auskannten. (Das hier Unwissende am Werk waren, haben wir aber erst später, viel später erfahren.) Kira war von Anfang an krank. Unzählige Arztbesuche sowie stationäre Behandlungen musste diese kleine Hündin über sich ergehen laassen. Geholfen hat letztendlich alles nichts, und wir mussten uns viel zu früh von Ihr verabschieden.

Dieses Wissen über die schlechten Zuchtbedingungen haben uns die Wahl des nächsten Hundes sehr leicht gemacht. Das es wieder eine Border-Collie Hündin sein sollte stand ohne Frage fest. Aber diesmal sollte es ein Hund einer anerkannten Zuchtstätte sein. Das Suchen im Internet war von Erfolg gekrönt. Im Kennel "On my own" von Gudrun Beuermann wurden wir fündig, und so zog im Dezember 2008 die Hündin "On my own Lily Marleen" genannt "Aimy" bei uns ein.
Von Gudrun wurden wir mit dem Züchtervirus infiziert. Unmengen an Literatur wurde verschlungen, etliche Seminar- und Tagungs-besuche folgten bis am Ende der Mühen der Sachkundenachweis erbracht wurde, und ich selbst eine eingetragene Zuchtstätte mit dem namen "Shadow of mine" führen durfte.
Nebenbei, den "Sachkundenachweis nach §11 des Tierschutzgesetz" haben wir beide bereits im Jahre 2007 abgelegt, da mein Mann zu diesem Zeitpunkt als Vorsitzender im "Tierschutzverein Diepholz und Umgebung" auch Verantwortlicher für das vereinseigene Tierheim tätig war.
 
Mit diesen Erfahrungen und dem Wissen welches wir uns in den Jahren angeeignet haben starteten wir in die Eröffnung einer eigenen Zuchtstätte. Wobei wir uns schon immer darüber im Klaren waren, was "Zucht" eigentlich für uns bedeutet.

Unter dem Begriff "Zucht" verstehen wir das lange im Vorwege
geplante Verpaaren zweier Hunde zum Erhalt der Rasse

– im besten Fall zur Verbesserung der Rasse -
 

  Keinesfalls verstehen wir darunter das Vermehren von Hunden!
 
Unser Ziel ist es ruhige, lernfreudige, aufgeweckte und ausgeglichene Familienhunde zu züchten, deren spätere Verwendung in allen Richtungen möglich ist. Ob Sie unsere Welpen später zum Hüten, für Obedience oder für den Agilitysport einsetzen wollen bleibt Ihnen überlassen. Die Anlagen für alle Arten von sinnvoller Beschäftigung sind bei unseren Hunden gelegt. Daher legen wir bei der Vermittlung unserer Hunde auch großen Wert darauf, das die neuen Besitzer auch grundsätzlich die Möglichkeit haben, oder schaffen können, Border-Collies art- und typgerecht als Familienhunde zu halten.

Darunter vestehen wir nicht, dass die Hunde täglich mehrere Kilometer neben dem Rad rennen müssen. Ebenso wenig verstehen wir darunter, dass der Hund täglich stundenlange Wanderungen absolvieren muss. Wichtiger ist, dass der Hund im Kopf gefordert wird. Sei es durch Spielereien, oder aber auch durch aktive Mithilfe im Haushalt. Z.B. Papier wegbringen, Plastikflaschen sortieren usw.
Für uns ist aber in erster Linie wichtig, dass der Hund bei Ihnen und mit Ihnen leben darf. Ein Boder-Collie ist von Natur aus sehr menschenbezogen und braucht daher sehr viel Zuwendung.

Als international eingetragene und geschützte VDH-Zuchtstätte geben wir unsere Hunde unter der Obhut des Club für britische Hütehunde bestimmungsgemäß ab. Unsere Welpen werden mit einem EU-Kleintierausweis sowie einer Abschlußuntersuchung unserer Tierärztin abgegeben, und sind bei der Abgabe mit einem Chip versehen, regelmäßig entwurmt worden und aktuell geimpft. Ebenso sind unsere Welpen augenuntersucht.

Ob die neuen Besitzer die Hunde auch später in einer Zucht einsetzen wollen bleibt ihnen überlassen. Wenn sie es wollen, so sollten Sie die Zucht ebenfalls in einer VDH-Zuchtstätte betreiben. Grundsätzlich werden unsere Welpen sowie die neuen Besitzer (wenn es gewünscht ist), auch nach der Vermittlung von uns betreut. Wir stehen jederzeit gern mit Rat und Tat zur Seite, da uns daran gelegen ist auch weiterhin einen netten Kontakt zu halten um den Werdegang unserer "Zwerge" etwas verfolgen zu können.